Minigolfspiel im Mondschein

17.10.2016 19:40

Reitclub gewinnt den Vereinscup, Familie Nähring den Familiencup

VON HORST VOIGTMANN
SPRINGE. Einlochen, bitte: Das Minigolfland am Hallenbad hatte am Sonnabend ab 18 Uhr zum Mondscheingolfen geladen. Schon am Nachmittag waren ein Vereinscup und ein Familiencup ausgespielt worden. Beim Vereinscup brauchte der Reitclub Springe die wenigsten Schläge für den Parcours, der Tischtennisclub Völksen wurde Zweiter und der Kegelclub Springe Dritter.

Bei den Familien waren die Nährings aus Hameln und Ronnenberg besonders erfolgreich mit 140  Schlägen. Bei den fünf Teilnehmern wurden jeweils die besten drei Ergebnisse pro Bahn im Durchgang gezählt. Die zweitplatzierte Familie Reisdorf aus Coppenbrügge brauchte dafür 160  Schläge. Nur acht Schläge mehr musste die aus Pattensen angereiste Familie Karow aufwenden.

Ein passables Ergebnis, findet Klaus-Dieter Henkel, der erste Vorsitzende des Minigolf Sport-Vereins Bad Münder/Springe von 2005. Der hat eine Tradition, die auf das Jahr 1998 zurückgeht. Damals wurde eine Minigolfabteilung im Turn- und Sportverein (Tuspo) Bad Münder gegründet. Schon ein Jahr später wurde der Punktspielbetrieb in der Bezirksklasse Mitte aufgenommen. 2002 und 2004 war der Verein sogar Mitausrichter der internationalen Meisterschaften der World Minigolf Sport Federation (WMF).

2005 wurde aus der Minigolfabteilung des Tuspo ein eigenständiger Minigolfverein, der im darauffolgenden Jahr des Minigolfcenter in Bad Münder übernahm. 2007 wurde der Beschluss gefasst, zudem eine vereinseigene Minigolfanlage in Springe zu bauen. „Wir sind stolz darauf, dass wir die Anlage in Eigenarbeit aufgebaut haben“, sagt Klaus-Dieter Henkel und fügt hinzu: „Minigolf kann man bis ins hohe Alter spielen.“

Am 30. März 2008 war es schließlich so weit: Die neue Minigolfanlage konnte eingeweiht werden, ein Jahr später erfolgte die Namensänderung in Minigolf Sport-Verein Bad Münder/Springe von 2005.

Zurück in die Gegenwart: Sie kämen besonders gern nach Springe, um Minigolf zu spielen, bestätigte Familie Nähring, weil es eine gut gepflegte Anlage sei. Aber möglicherweise hat ja auch das angekündigte Spanferkel einige der Minigolffreunde besonders motiviert, zum Mondschein-Golfen an der Harmsmühlenstraße zu kommen.




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