Minigolf und volle Münder beim Ferienspaß.

28.07.2011 07:29

Programm der St.-Andreas-Gemeinde ausgebucht / 26 Jungen und Mädchen nehmen diese Woche teil.

Springe (col). 26 Kinder alle mit Schlägern ausgestattet machten gestern die Minigolfanlage an der Harmsmühlenstraße unsicher. Dass sich alle an die Regeln halten, dafür sorgten Diakonin Uta Braun und ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter. Der Ausflug ist nur einer von vielen, den die St.Andreas-Gemeinde in ihren diesjährigen Ferienaktionswochen im Programm hat.Das Projekt war im vergangenen Jahr erfolgreich gestartet: Eltern haben die Möglichkeit, ihre Kinder für maximal drei Wochen anzumelden. Hier werden die Kleinen dann täglich von 8 bis 16 Uhr betreut. Dieses Mal ist die Resonanz noch höher, verrät Braun: „Wir haben jede Woche so um die 30 Kinder hier, die wir betreuen. Letztes Jahr waren es um die 20 Teilnehmer, das hat sich schon rumgesprochen."

Foto: Leonard wird beim Abschlag auf der Minigolfanlage von seinem Freund Tom beobachtet.

So sind auch wieder viele Kinder dabei, die während der letzten Sommerferien mitgemacht haben. Darunter der neunjährige Orlando. Er befürchtet schon, nächstes Jahr nicht mehr kommen zu dürfen, weil er dann bereits zehn ist und damit die Altersgrenze erreicht hat. „Wir nehmen eigentlich nur Kinder zwischen fünf und neun Jahren auf," erklärt Braun. Sie werde aber vielleicht für ihn eine Ausnahme machen, sagte sie augenzwinkernd.

Der Andrang kommt nicht von ungefähr: Das Programm für die drei Wochen ist voll gepackt und abwechslungsreich. Nachdem der gestrige Vormittag auf dem Minigolf-Gelände wie im Flug verging, brauchten die Spieler eine Stärkung in Form von Nudelsalat und Buletten.

Heute geht es nach einem gemeinsamen Frühstück zu tags gibt es dort ein Picknick. Für die nächsten Wochen sind noch ein Ausflug zum Bundesligisten Hannover 96 Kids"-Kurs findet statt. „Wir möchten natürlich allen Kindern die Teilnahme an unserem Projekt ermöglichen. Darum halten wir die Kosten auch mit 30 Euro inklusive Frühstück und Mittagessen so gering wie möglich", erklärte Braun. Dieser Preis sei jedoch nur zu halten, weil sie viele Vergünstigungen bekommen, so auch beim Minigolf und im Wisentgehege.

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